JRC Capital Management Consultancy & Research Wochenausblick
Mit der Absage der Fed an eine baldige Leitzinserhöhung scheint der rasante Aufschwung des Greenbacks ein Ende genommen zu haben.
Mit der Absage der Fed an eine baldige Leitzinserhöhung scheint der rasante Aufschwung des Greenbacks ein Ende genommen zu haben.
Der gestern veröffentlichte deutsche ZEW-Index zeigt deutlich, dass die aktuelle Wirtschaftslage von den Marktteilnehmern weit schlechter eingeschätzt wird als prognostiziert.
Die Stärke des US-Dollars hat sich, wenn auch nicht so stark wie in anderen Währungspaaren, auch im USD/CAD widergespiegelt.
Die in den letzten Wochen aufgekommene Stärke des US-Dollars hat dazu geführt, dass das Währungspaar AUD/USD seine seit März 2014 andauernde Seitwärtsformation Anfang September nach unten hin verlassen hat.
Nachdem beim Währungspaar GBP/USD die Verunsicherung der Marktteilnehmer durch die mögliche Abspaltung Schottlands, führte schließlich der Ausgang des Referendums zu einer kurzfristigen, heftigen Zwischenerholung.
Die anhaltende Schwäche des japanischen Yens hat dazu geführt, dass das Währungspaar AUD/JPY seine seit März 2014 andauernde Konsolidierungsformation in der zweiten Augusthälfte nach oben verlassen konnte.
Der ZEW-Index zeigte gestern, dass Deutschland im Gegensatz zur gesamten EU die Erwartungen der Wirtschaft auf einem guten Niveau halten kann.
Starke Konjunkturdaten aus den USA im Sommer und die Unterschiede zwischen der Geldpolitik der Federal Reserve und der Bank of Japan führten dazu, dass der USD/JPY seine seit Anfang des Jahres andauernde Konsolidierung beendete.
Zu Beginn des Monats Mai lag der Wechselkurs für einen Euro bei 1,3993 US-Dollar – dies war der höchste Stand seit zwei Jahren.
Der Euro befindet sich weiterhin in einem Sinkflug. Der Druck auf die Gemeinschaftswährung kommt sowohl aus dem Inneren der EU als auch aus dem Osten des Kontinents – verursacht durch die geopolitische Lage rund um die Ukrainekrise.