EUR/USD-Analyse: Starke Daten aus den USA sorgen erneut für Druc
Die gestrigen Daten aus den USA zeigen deutlich, dass die US-Wirtschaft wächst. Sowohl das BIP des dritten Quartals als auch der Konsum sind deutlich angestiegen.
Die gestrigen Daten aus den USA zeigen deutlich, dass die US-Wirtschaft wächst. Sowohl das BIP des dritten Quartals als auch der Konsum sind deutlich angestiegen.
Unter dem ständigen Druck der drohenden Deflation und der Reaktionen der Europäischen Zentralbank wertete der Euro gegenüber dem Pfund stark ab.
Der USD-Kauf erscheint momentan eher riskant, auch wenn das Paar keine spürbare Erholung vorweisen kann. Die negative Stimmung in Bezug auf die US-Währung ist noch vorhanden.
Beispielhaft für einen Aufwärtstrend verlief der USD/CAD seit Juli dieses Jahres. Steigende Hochpunkte, gefolgt von Korrekturen, welche aber keine neuen Tiefpunkte markierten.
Die fundamentalen ökonomischen Daten, die den USD gestärkt haben, haben sich kaum verändert. Die Marktteilnehmer erwarten, dass die Fed die Zinsen im Laufe des nächsten Jahres anhebt, während die EZB die eher sanfte Politik beibehält.
In Anbetracht der Ereignisse an diesem Donnerstag und Freitag sind viele Marktteilnehmer eher zurückhaltend. Besondere Beachtung wird der Arbeitsmarkt in den USA finden, nachdem die Fed die Anleihenkäufe beendet hat.
Ein starker September des Greenbacks führte dazu, dass der Aussie dem US-Dollar gegenüber mehr als 700 Pips an Wert eingebüßt hat. Der Oktober hingegen präsentierte sich wie so oft als schwieriger Monat ohne klare Tendenz.
Seit einigen Tagen beobachten wir eine Erholung der Gemeinschaftswährung. Die Verkaufswelle des US-Dollars ist zu einem Teil durch die schlechten wirtschaftlichen Daten, zum anderen Teil durch das fehlende Handeln der Fed begründet.
Das Ende der Spekulationen über eine Leitzinserhöhung seitens der Fed führte dazu, dass der Greenback im Oktober nach einem starken Sommer etwas Schwäche zeigte.
Der mögliche Ankauf von Unternehmensanleihen durch die EZB stimmt nachdenklich. Dabei geht es nicht einmal nur um die Frage, ob es die Aufgabe der EZB sei oder nicht, Unternehmensanleihen zu kaufen.