Admiral Markets EUR/USD-Analyse: Der Überverkauf hält an
Der Überverkauf des Paares hält an. Die Erwartung an die EZB, endlich mit der quantitativen Lockerung zu beginnen, ist groß.
Der Überverkauf des Paares hält an. Die Erwartung an die EZB, endlich mit der quantitativen Lockerung zu beginnen, ist groß.
Der Druck auf die Gemeinschaftswährung durch die aktuellen politischen Geschehnisse in einigen EU-Ländern ist groß und lässt eine mögliche Erholung des Paares fraglich erscheinen.
Auch im neuen Jahr scheint es für die Gemeinschaftswährung keinen Auftrieb zu geben.
Die anhaltende Dollarstärke und die Aussicht auf die Fortführung der lockeren Geldpolitik Japans ließen den USD/JPY weiter steigen.
Nachdem der japanische Ministerpräsident Abe am vergangenen Sonntag mit großer Mehrheit wiedergewählt wurde, gehen viele Marktbeobachter von einer Fortsetzung der Maßnahmen zur Konjunkturbelebung und Deflationsbekämpfung in Japan aus.
Die gestrigen EU-Daten haben alle Prognosen übertroffen.
Die in der vergangenen Woche veröffentlichten Wirtschaftsdaten aus Großbritannien zeigten sich durchwachsen. Während die Daten zur Industrieproduktion deutlich unter den Erwartungen lagen, bewegten sich die Daten zur Handelsbilanz im erwarteten Rahmen.
Mario Draghis Aussagen am letzten Donnerstag sorgten an den Märkten für große Aufregung. Die Erwartung eines Aufkaufprogramms von Staatsanleihen wurden vorerst enttäuscht und auch innerhalb der EZB stößt Draghi auf Widerstand.
Seitens der USA wurde bereits deutlich, dass die US-Arbeitsmarkt-Daten die weitere Zinspolitik bestimmen könnten. Nun werden sich die Marktteilnehmer verstärkt auf die morgige EZB-Sitzung konzentrieren.
Während in den ersten beiden Wochen des Oktobers eine Korrektur stattfand, legte der Greenback gegenüber dem Yen in der zweiten Monatshälfte sowie im November wieder zu und erreichte ein neues Siebenjahreshoch.