flatex Morning-news EUR/USD
Die bis dato recht einschläfernde Seitwärtsbewegung könnte sich in den nächsten Wochen entladen, denn ein Richtungsentscheid kommt nicht nur fundamental, sondern auch charttechnisch auf das Währungspaar EUR/USD zu.
Die bis dato recht einschläfernde Seitwärtsbewegung könnte sich in den nächsten Wochen entladen, denn ein Richtungsentscheid kommt nicht nur fundamental, sondern auch charttechnisch auf das Währungspaar EUR/USD zu.
Seit Mitte November 2018 haben es die Bären vielfach nicht geschafft, die europäische Gemeinschaftswährung weiter gen Süden zu drücken.
Am Mittwoch fand die Euro-Aufwertung knapp oberhalb der runden Marke von 1,14 ein jähes Ende, als die EU-Kommission einmal mehr über Italiens wirtschaftliche Situation befand und der aktuellen italienischen Politik ein schlechtes Zeugnis ausstellte.
US-Präsident weilt aktuell in Vietnams Hauptstadt um sich mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un über die Denuklearisierung Nordkoreas und die wirtschaftliche Öffnung des Pariastaates zu verhandeln. Der Aufschub von angedrohten Strafzöllen gegenüber China scheint aktuell für Entspannung im Handelskonflikt zu sorgen.
Hin und wieder kann es bei einem Blick auf das Währungspaar EUR/USD nicht schaden auch den US-Dollar-Index (DXY) genauer zu betrachten.
Das Bild für das Währungspaar EUR/USD hellte sich in den letzten Monaten immer nur kurzfristig auf, danach kam es immer wieder zur US-Dollar-Stärke.
In der neuen Handelswoche werden eine Reihe von volkswirtschaftlichen Daten auf das Währungspaar EUR/USD einwirken.
Das Währungspaar EUR/USD kam am Donnerstag wieder etwas unter Druck. Das nun veröffentlichte EZB-Sitzungsprotokoll wies darauf hin, dass sich die EZB-Führung bereits im Januar mit TLTRO-Optionen beschäftigt hat.
Der Terminmarkt gibt derzeit für die nächste Fed-Sitzung ein klares Signal aus, denn mit einer beinahe 99prozentigen Wahrscheinlichkeit kann man davon ausgehen, dass die Fed pausiert und den Zinskorridor von 2,25 bis 2,50 Prozent nicht verändert.
Das US-Handelsministerium droht Europa aktuell wieder mit Strafzöllen auf Auto- und Zuliefererimporte. Dies würde sowohl der amerikanischen als auch der europäischen Autoindustrie massiv schaden und sich damit auch auf die Währungsmärkte auswirken.