flatex Morning-news EUR/USD
Das Währungspaar EUR/USD prallte wie an einem Kursdeckel an einem hier charttechnisch relevanten Verlaufshoch knapp unterhalb der Marke von 1,15 wieder gen Süden ab.
Das Währungspaar EUR/USD prallte wie an einem Kursdeckel an einem hier charttechnisch relevanten Verlaufshoch knapp unterhalb der Marke von 1,15 wieder gen Süden ab.
Über den Jahreswechsel und die Weihnachtsfeiertage standen die US-amerikanischen Regierungsbehörden still, da sich Demokraten und Republikaner nicht auf einen gemeinsamen Haushaltsplan einigen konnten.
Im neuen Jahr wird man in Bezug auf künftige Zinserhöhungen der US-Notenbank, aber auch in Bezug auf die erste Zinserhöhung der EZB in erster Linie die nächsten Inflationsdaten abzuwarten haben.
Das Jahr 2018 steht kurz vor dem Abschluss. Grund genug, um auch einmal auf langfristige Bewegungen zu achten.
An den Devisenmärkten reduziert sich rund um die Weihnachtsfeiertage und kurz vor dem Jahreswechsel die Liquidität.
Das Währungspaar EUR/USD konnte am Donnerstag den seit rund vier Wochen vorhandenen Deckel bei 1,1472 nach oben wegsprengen – zumindest kurzfristig.
Das Währungspaar EUR/USD wies am Mittwoch trotz des Fed-Zinsentscheids mit 75 Pips eine noch halbwegs geringe Handelsspanne auf.
Das vorherrschende Thema in der EUR-Politik ist weiterhin der Brexit. Die britische Regierung bereitet sich auf einen harten Brexit vor, dessen Folgen aktuell nicht abschätzbar wären. So oder so ist von turbulenten Phasen an den Märkten in den kommenden Monaten auszugehen, sobald Entscheidungen gefällt werden.
Tag für Tag bröckelte die vom US-Terminmarkt eingepreiste Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung der Fed von zuletzt 79 Prozent auf nunmehr unter 70 Prozent ab.
Das Währungspaar EUR/USD hangelt sich offenbar bis zum Fed-Zinsentscheid müde seitwärts.