flatex Morning-news EUR/USD
Mehrfach haben wir an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass es aufgrund der anzunehmenden Zinssenkungen seitens der Fed zu möglichen Neueinpreisungen beim Währungspaar EUR/USD kommen könnte.
Mehrfach haben wir an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass es aufgrund der anzunehmenden Zinssenkungen seitens der Fed zu möglichen Neueinpreisungen beim Währungspaar EUR/USD kommen könnte.
Der EZB-Zinsentscheid brachte am Donnerstag zumindest keine Zinsänderung. Der Leitzins bleibt bei 0,00 Prozent, der Spitzenrefinanzierungssatz bei 0,25 Prozent und der Einlagensatz verbleibt bei einem Minus von 0,40 Prozent.
Die charttechnische Analyse könnte vor allem am heutigen Handelstag die zweite Geige spielen, denn vor allem der Verlauf der EZB-Pressekonferenz wird maßgeblich für den weiteren Kursverlauf sein.
Der EUR hat in den letzten Handelstagen von Zinsfantasien profitiert. Nachdem die australische Zentralbank, nach der Zentralbank von Neuseeland, die Zinsen gesenkt hat, hoffen Anleger darauf, dass die EZB und die FED nachziehen werden. Bedingt durch den Handelsstreit schwächelt sich die Weltwirtschaft.
Die Zinssenkungsdiskussion in den USA nahm auch durch die jüngsten Verlautbarungen von Fed-Chef Powell weiter Form an.
Zu Beginn der neuen Börsenwoche soll auch beim Währungspaar EUR/USD auf den langfristigen Kursverlauf geblickt werden.
Das Währungspaar EUR/USD bildete am 30. Mai 2019 mit 1,1116 ein höheres Tief auf Tagesbasis (gegenüber dem Mehrjahrestief vom 23. Mai 2019 bei 1,1107) aus.
Das Währungspaar EUR/USD konnte am Donnerstag mit 1,1116 vorerst ein höheres Tief auf Tagesbasis ausbilden.
Das Währungspaar EUR/USD befindet sich weiterhin der Formation eines fallenden Dreiecks, dessen untere Begrenzung derzeit grob bei 1,1025 abzumessen wäre.
Auch wenn die Briten an der EU Wahl teilgenommen haben ist sicher, dass sie Ende Oktober aus der EU ausscheiden. Da sich die EU Skeptiker durchgesetzt haben, besteht auch die Möglichkeit, dass es zum harten Brexit kommen könnte. Sollte ein EU Gegner als Premierminister gewählt werden, so würde die Wahrscheinlichkeit sogar steigen, dass die Briten die EU ohne Abkommen verlassen werden. Ob sich dann die überall geschilderten Szenarien einstellen, bleibt abzuwarten.