EURUSD Analyse: FED bereitet Zinssenkung vor
Die Zeichen mehren sich, dass die FED die Zinsen bei der nächsten Sitzung senken könnte. Bereits bei der letzten Sitzung wurde verbal darauf hingewiesen, dass es zu einer Senkung der Zinsen kommen könnte.
Die Zeichen mehren sich, dass die FED die Zinsen bei der nächsten Sitzung senken könnte. Bereits bei der letzten Sitzung wurde verbal darauf hingewiesen, dass es zu einer Senkung der Zinsen kommen könnte.
Die EZB-Offiziellen sehen offenbar keine gebotene Eile, wenn es um das Thema Zinssenkung geht.
Das Währungspaar EUR/USD fiel zum Wochenbeginn stärker und wies mit über 80 Pips Handelsspanne zumindest für einen Montag eine recht hohe Handelsspanne auf, wenn man dies mit den letzten Wochen und Monaten vergleicht.
Hin und wieder sollte bei einer Analyse zum mit Abstand am meisten gehandeltem Währungspaar EUR/USD auch einmal der Blick auf den US-Dollar-Index (DXY) gelenkt werden.
Mehrfach haben wir an dieser Stelle auch langfristig angelegte Chatanalysen veröffentlicht. Vor einem möglicherweise so richtungsweisenden G20-Treffen könnten schließlich auch am Devisenmarkt einschneidende Veränderungen bevorstehen.
Neben allen volkswirtschaftlichen Daten, die man analysieren kann, sowie eine Reihe von Indikatoren, war es doch am Mittwoch vor allem US-Präsident Trump, der einmal mehr Verbalinterventionismus betrieb.
Aktuelle Äußerungen von Fed-Offiziellen waren jüngst zumindest leicht Dollar-positiv zu werten. Bereits am Montag sprach das Fed-Mitglied Kaplan noch davon, dass es zu früh dafür sei, die Zinsen schon zu senken.
Innerhalb von vier Handelstagen verlor der Greenback an die europäische Gemeinschaftswährung über 220 Pips an Wert, um genau zu sein seit dem jüngsten Verlaufstief vom 18. Juni 2019 bei 1,1181 bis zum Zwischenhoch des 24. Juni 2019 bei 1,1404.
Am Devisenmarkt gilt es insgesamt die jeweilige Zinslage und etwaige zukünftige Zinslage bei einem Währungspaar zu einem gehörigen Teil einzupreisen.
Mühsam schraubte sich der Euro in den letzten Tagen gen Norden. Der Fed-Zinsentscheid verhalf der europäischen Gemeinschaftswährung wenigstens etwas auf die Sprünge, wenngleich man noch etwas kleine Brötchen backen sollte.