flatex Morning-news EUR/USD
Den Bullen im Währungspaar EUR/USD könnte nach der Fed-Zinssenkung ein neuer Bugschuss drohen, denn die EZB könnte den Leitzins bereits im September in ein negatives Terrain führen.
Den Bullen im Währungspaar EUR/USD könnte nach der Fed-Zinssenkung ein neuer Bugschuss drohen, denn die EZB könnte den Leitzins bereits im September in ein negatives Terrain führen.
In der abgelaufenen Woche gab Fed-Chef Powell vor beiden US-Kammern und deren zuständigen Ausschüssen seine Statements zur US-Wirtschaftslage und vor allem zur US-Geldpolitik ab.
Der Zinserhöhungszyklus der Fed neigt sich also tatsächlich bereits nach relativ kurzer Zeit wieder dem Ende zu. Im gleichen Zeitraum schaffte man in der Eurozone nicht einmal ansatzweise eine ernstzunehmende Straffung.
Die Handelsspanne des Währungspaares EUR/USD verdoppelte sich am Mittwoch im Vergleich zu den beiden Vortagen, doch die Aufwärtsbewegung wirkte nicht wirklich sensationell.
Die Anleger warten auf ein Zeichen der FED was die kurzfristige Geldpolitik angeht. Nachdem es zunächst so ausgesehen hat, als ob es zeitnah zu einer Zinssenkung kommen könnte, schwinden die Hoffnungen der Anleger zunehmend.
Nun ist es durch eine Mitteilung des EU-Rates hochoffiziell. Die EU-Finanzminister haben Christine Lagarde als neue Präsidentin für die EZB nominiert, die Ernennung soll beim EU-Gipfel im Oktober erfolgen. Die Personalie Lagarde wurde am Devisenmarkt zuletzt auch beim Währungspaar EUR/USD „gehandelt“.
Das Gros der Markteilnehmer am Devisenmarkt positionierte sich seit den US-Arbeitsmarktdaten vom Freitag in Bezug auf den Greenback wieder auf der Long-Seite.
Das Währungspaar EUR/USD wurde zum Wochenschluss maßgeblich von der Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktdaten für den Monat Juni beeinflusst.
Aufgrund des US-Feiertags „Independence Day“ blieb es beim Währungspaar EUR/USD auch auffällig ruhig. Nicht einmal 20 Pips Tagesspanne kamen bis zum späten Abend am Donnerstag zustande.
Gleich mehrere volkswirtschaftliche Datenstränge sprachen am Mittwoch nicht unbedingt für einen stärkeren Greenback.