Angst vor der Rezession
Der EUR hat Ende der letzten Handelswoche deutlich zulegen können. Hintergrund waren die gegenseitigen Attacken der USA und China im Handels- und Zollstreit. Darunter haben am Freitag auch die Aktienmärkte weltweit gelitten.
Der EUR hat Ende der letzten Handelswoche deutlich zulegen können. Hintergrund waren die gegenseitigen Attacken der USA und China im Handels- und Zollstreit. Darunter haben am Freitag auch die Aktienmärkte weltweit gelitten.
Trotz einer offenbar erfolgreichen G7-Veranstaltung mit obendrein jeweils guten Gesprächen mit Großbritanniens Premierminister Johnson hat sich am Status Quo eines zu befürchtenden Brexit ohne Regelung noch nichts bewegt – es gibt noch keine harte Fakten, die das Gegenteil beweisen könnten.
Das Währungspaar EUR/USD konnte nur kurzfristig von den Repatriierungsbewegungen in den Euroraum profitieren, die den EUR/USD-Kurs bis auf rund 1,1150 zurückführte.
In der neuen Börsenwoche steht eine Reihe deutscher Wirtschaftsdaten zur Veröffentlichung an, wie zum Beispiel die Verbraucherpreise, die Arbeitslosenzahlen, das Gfk-Verbrauchervertrauen und der Einzelhandelsumsatz. Besonders steht aber der Ifo-Index am Montag im Fokus. Von der Unternehmensseite berichten zum Beispiel Autodesk, Tiffany & Co, Best Buy und Dell Technologies. Als Aktie der Woche wird der S&P-500-Konzern PVH präsentiert.
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Die ermüdende Seitwärtsbewegung im weltweit liquidesten Währungspaar EUR/USD wurde am Freitag rund um die Rede von Fed-Chef Powell auf dem Jackson Hole-Symposium gen Norden aufgelöst.
Stillstand und aufkommende Langeweile haben einen neuen Namen und der heißt „EUR/USD“.
Am Mittwoch wurde um 20:00 Uhr das FOMC-Sitzungsprotokoll publiziert.
Die Krise in Italien hat sich soweit konstituiert, dass der Ministerpräsident seinen Rücktritt einreichen wird. Damit wäre die amtierende Regierung am Ende und Neuwahlen wären wahrscheinlich.
Das Währungspaar EURUSD gab sich am Dienstag ungeachtet der „römischen“ Turbulenzen ausgesprochen stabil und hielt sich auch nach dem Handelsschluss an der Wall Street oberhalb der Marke von 1,1100.
Am Montag äußerte sich US-Handelsminister Wilbur Ross besorgt über die Auswirkungen der Fed-Geldpolitik.