Das gelbe Edelmetalle konnte von den Entscheidungen der Notenbanken zunächst profitieren. Schlussendlich blieben die technischen Widerstände allerdings intakt. Für Anleger bleiben daher die markanten technischen Kursmarken auch in den kommenden Handelstagen interessant. Sofern hier Ausbrüche generiert werden, dürfte eine dynamische Anschlussbewegung folgen.

Marktsituation Gold – 30.09.2016

Von einer solchen Bewegung könnten Trader dann in Form einer Ausbruchsstrategie profitieren. Auf Tagesbasis befindet sich das gelbe Edelmetall nach wie vor in einer bullishen Flagge. Durch diese Formation wird die vorangegangene Rallybewegung auskonsolidiert. Auch die Entscheidungen der Bank of Japan und des FED halfen Gold aus dieser Korrekturformation nicht hinaus. In der Folge verzeichnete Gold lediglich einen Test der oberen Flaggenbegrenzung. Seit Beginn dieser Handelswoche verzeichnet Gold allerdings wieder fallende Notierungen. Einen entscheidenden Impuls konnten die Notenbanken daher nicht liefern.

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Dennoch bleibt die Korrekturformation bullisher Natur. Dafür spricht auch das höhere Tief vom 16. September bei 1.306,- USD. Hierdurch konnte Gold die Tendenz von fallenden Tiefpunkten aushebeln und deutet damit technische Stärke an. Ein bullisher Ausbruch genießt daher eine höhere Wahrscheinlichkeit als ein Rückfall unter die Unterstützung bei 1.300,- USD.

Dennoch sollten Anleger auch dieses Szenario nicht frühzeitig begraben. Vorsicht ist bekannterweise besser als Nachsicht und auch mit einem bearishen Signal durch Kurse unterhalb von 1.295,- USD lässt sich ein profitabler Trade bewerkstelligen.

Unterstützungen und Widerstände:

Unterstützungen

Widerstände

1.315,- USD

1.325,- USD

1.306- USD

1.331,- USD

1.302,- USD

1.337,- USD

1.295,- USD

1.343,- USD

1.284,- USD

1.352,- USD

Ausblick für Gold:

Um vorab einen Trend für einen bullishen oder bearishen Ausbruch feststellen zu können, ist ein Blick auf die untergeordneten Trendstufen ein geeignetes Mittel. Im Stundenchart ist Gold durch eine mittelfristige Abwärtstrendlinie und eine kurzfristige Aufwärtstrendlinie eingegrenzt. Die kurzfristige Aufwärtstrendlinie ergibt sich aus den Tiefpunkten vom 01. September und dem 16. September. Die ansteigenden Tiefpunkte wurden oben bereits thematisiert. Die mittelfristige Abwärtstrendlinie stellt zugleich die obere Flaggenbegrenzung dar.

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Sofern das gelbe Edelmetall die 50er-EMA (rot gestrichelt) überwinden kann, dürfte im Anschluss ein Test der oberen Flaggenbegrenzung auf der Agenda stehen. Sofern die kurzfristige Aufwärtstrendlinie bearish durchbrochen wird, müssten Anleger sich mit einem Test der 100er-EMA und den o.a. Tiefpunkten auseinandersetzen.

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