flatex Morning-news EUR/USD
Das Währungspaar EUR/USD konnte nach der EZB-Sitzung vom Donnerstag eine impulsive Aufwärtsbewegung vollziehen.
Das Währungspaar EUR/USD konnte nach der EZB-Sitzung vom Donnerstag eine impulsive Aufwärtsbewegung vollziehen.
Die EZB senkte am Donnerstag den Einlagensatz um 10 Basispunkte auf ein Minus von 0,50 Prozent ab und kündigte zum Beginn des Novembers ein Anleihekaufprogramm mit einem monatlichen Volumen von 20 Mrd. Euro an.
Das Währungspaar EUR/USD tauchte am Mittwoch nochmals unter die Marke von 1,1000 ab und bildete ein höheres Tief aus, wie an dieser Stelle bereits einmal diskutiert.
Kurz vor dem EZB-Zinsentscheid und der im Anschluss stattfindenden EZB-Pressekonferenz am Donnerstag, herrscht am Devisenmarkt beim Währungspaar EUR/USD beinahe Stillstand.
Blickt man auf die jüngste Kursentwicklung des Währungspaares EUR/USD so wäre die Ausbildung eines Hammers im Bereich des Tagescharts mit dem Tief von 1,0925 als recht konstruktiv zu werten.
Die am Freitag veröffentlichten US-Arbeitsmarktdaten blieben hinter den Markterwartungen zurück, denn im Vergleich zu den Konsensschätzungen von rund 173.000 neugeschaffenen Stellen, wurden es am Ende „nur“ 130.000 neue Stellen.
Das Währungspaar EUR/USD steuert nun bereits in Sichtweite des EZB-Zinsentscheids am nächsten Donnerstag.
Die europäische Gemeinschaftswährung konnte seit dem Tief vom Dienstag von schwachen US-Wirtschaftsdaten, wie dem ISM-Einkaufsmanagerindex profitieren.
Blickt man auf die derzeitigen Einpreisungen am Terminmarkt, so liegt die Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung der Fed um 25 Basispunkte auf der Sitzung am 18. September bei rund 93 Prozent.
Das Währungspaar EUR/USD blieb auch zu Wochenbeginn zunächst unter Druck. Ohnehin bleiben die Volumina aufgrund des US-Feiertags „Labor Day“ etwas zurück.