Der Dax ging am Montagmorgen der vergangenen Handelswoche bei 12.050 Punkten in den vorbörslichen Handel. Er startete damit 55 Punkte über dem Wochenschluss der Vorwoche, aber 255 Punkte unter der Eröffnung am Montag der Vorwoche. Bereits vorbörslich setzte der Dax zu einer Erholung an. Er konnte mit der Vorbörse die 12.085/95 Punkte überwinden und stieg dann weiter bis in den Bereich der 12.160 Punkte, wo es zunächst eine Konsolidierung gab. Von hier aus ging es dann weiter bis an den Wochenschluss-Bereich bei 12.180/90 Punkten. Dieses Level wurde am Dienstag überschritten. Der Dax kam aber nicht wesentlich weiter als 12.235 Punkte und setzte von dort aus wieder unter die 12.200 Punkte zurück. Am Mittwoch erfolgte dann der Angriff auf die 12.300 Punkte. Der Dax schaffte es aber nicht, sich über die 12.290/310 Punkte festzusetzen. Nach einem Rücksetzer an die 12.220 Punkte kam es am Donnerstag zu einem weiteren Versuch, dieses Level zu überschreiten, der aber auch scheiterte. Was folgten waren Rücksetzer, die bereits am Donnerstagnachmittag/Abend unter die 12.200 Punkte gingen. Am Freitag wurde dann die 12.100 Punkte unterschritten: Der Dax konnte sich aber über der 12.080 Punkte stabilisieren und bis zum Abend wieder bis 12.190 Punkte steigen, wobei dieser Anstieg nachbörslich ab verkauft wurde.

Das Wochenhoch wurde unter der Marke der Vorwoche formatiert, wobei der Index es seit drei Wochen schafft, immer ein Wochenhoch über der 12.300 Punkte-Marke zu formatieren. Nachdem das Wochentief der Vorwoche unter der 12.000 Punkte-Marke gelegen hat, konnte der Index in der abgelaufenen Handelswoche wieder ein Tief über der 12.000 Punkte-Marke ausbilden. Auch der Wochenschluss lag über der der Vorwoche. Der Dax hat damit wieder ein positives Wochenergebnis erzielen können. In den letzten 10 Wochen hat er allerdings nur vier Wochen im Gewinn abgeschlossen. Die Range lag deutlich unter der der Vorwoche und unter dem Jahresschnitt 2017.

Wir hatten in unserem Setup auf der Oberseite erwartet, dass der Dax mit dem Überschreiten der 12.267/70 Punkte weiter bis in den Bereich der 12.285/88 Punkte laufen könnte. Das war unser maximales Anlaufziel auf der Oberseite. Dieses Anlaufziel wurde erreicht und am Mittwoch kurzfristig leicht überschritten. Wie erwartet war der Bereich der 12.290/310 Punkte aber ein sehr harter Wochenschluss, an dem der Dax dann gescheitert ist. Die Rücksetzer gingen nicht unter die 12.000 Punkte, die Anlaufziele auf der Unterseite wurden damit nicht erreicht.

KW

33/ 2017

32/ 2017

31/ 2017

30/ 2017

29/ 2017

Wochenhoch

12.301

12.330

12.322

12.343

12.675

Wochentief

12.050

11.918

12.086

12.095

12.180

Wochenschluss

12.161

11.995

12.290

12.174

12.254

Wochenergebnis

166

-295

116

-80

-395

Wochen-Range

251

412

236

248

495

Wie könnte es weitergehen?

DAX-WS: 12.165/72/86….12.221/52/71/90….12.331/65/84

DAX-US: 12.131/23/01…..12.091/84/72/65/52/32……11.987/61/40.21…..11.879/66/23

Hier geht es zum Chart

Weitere Widerstände/Unterstützungen können dem Chart entnommen werden.

Das große Bild im DAX:

Der Dax ist in den vergangenen fünf Handelstagen zwar wieder etwas nach Norden gelaufen, das Chartbild bleibt aber eingetrübt. Er konnte sich am Mittwoch und Donnerstag zwar über die 20 Tage Linie (im Daily) schieben, dort aber nicht festsetzen. Nachdem zwei Versuche gescheitert sind, war der Rücksetzer am Freitag nur konsequent. Es ist zu befürchten, dass sich der Dax an dieser Linie müde abarbeiten wird. Aktuell deutet nichts darauf hin, dass es dynamisch und rasch über den Bereich der 12.290/310 Punkte gehen könnte. Das wäre die Voraussetzung, das Allzeithoch erneut in Angriff zu nehmen. Der Dax notiert aktuell auf dem Niveau von April. Er ist damit in den letzten Monaten nicht wesentlich weitergekommen, was zu denken geben sollte. Die Monate August und September sind nicht die traditionellen Highflyer-Börsenmonate, und die Rahmenbedingungen sind aktuell nicht so, dass zu erwarten ist, dass sich der Index in Kürze zu neuen Hochs aufmachen wird. Der Dax hat sich in seinem Chartmuster AWK etabliert, wobei wir eher davon ausgehen, dass er nach unten aus dem Kanal fallen könnte, als dass er nach oben ausbricht. Auf der Oberseite hätte er Platz bis etwa 12.290/300 Punkte, auf der Unterseite bis etwa 11.950/900 Punkte. Kommt es zu einem Tagesschluss unter der 11.900 Punkte-Marke könnte es zu weiteren, im Zweifel auch dynamischen Abgaben, kommen.

Auch die vergangene Handelswoche hat, trotz des Urlaubs des US Präsidenten, zu weiteren, diesmal innenpolitischen Spannungen in den USA geführt. Die letzten Wochen und Monate der US Administration können nur als desaströs beschrieben werden. Es ist davon auszugehen, dass von der politischen Agenda der Trump Administration kaum etwas umgesetzt werden wird. Dies scheint vielen Anlegern, vor allem in den USA, mittlerweile auch zu schwanen. Wir hatten bereits mehrmals auf die zwei Mega-Themen Haushalt und Schuldenobergrenze hingewiesen, die die US Administration bis Ende September/Anfang Oktober lösen muss. Werden die aktuellen Stimmungen richtig interpretiert, so ist die Wahrscheinlichkeit gering, dass es zu schnellen Einigungen kommen. Selbst in der Republikanischen Partei sind Absetzbewegungen erkennbar; Verzögerungen wahrscheinlich. Es bleibt zu hoffen, dass die beiden Themen jedoch deutlich schneller als die Abschaffung von Obamacare gelingen werden. Anderenfalls stünden den USA im Herbst stürmische Zeiten bevor. Dies alles wird dazu beitragen, dass der EUR weiter steigen wird. Die 1,20/1,22 sind in den nächsten Wochen durchaus realistisch. Ein starker EUR jedoch wird den Dax belasten. Somit könnte auch der deutsche Index leiden, wobei das Abwärtspotential beim Dax nicht so ausgeprägt sein dürfte wie bei den amerikanischen Indizes. Was sich weiter erhöhen dürfte ist die Wochenrange. Lang diese in den ersten 10 Wochen bei durchschnittlich 253 Punkte, stieg sie in den folgenden 10 Wochen auf durchschnittlich 286 Punkte an. Im Zeitraum der KW 21-KW30/2017 lag die Range bei 305 Punkten.

Die Einschätzung für die neue DAX-Handelswoche:

Long Setup: Die Bullen könnten zunächst versuchen, den Dax über die 12.150 Punkte-Marke zu schieben und dort zu etablieren. Sollte dies gelingen, so könnte der Dax dann die 12.167/70, die 12.182/84 und die 12.192/96 Punkte anlaufen. Vorstellbar ist, dass der Dax bei 12.180/95 Punkten erneut Probleme haben könnte weiter zu steigen. Rücksetzer könnten sich einstellen. Der Index könnte mehrere Anläufe benötigen, dieses Level zu überwinden. Schafft er dies, so wären die 12.220/22 und die 12.332/35 Punkte die nächsten Anlaufziele. Gelingt es dem Dax, sich über die 12.232/35 zu schieben, so könnte er dann die 12.252/55, die 12.267/70 und dann die 12.285/88 Punkte erreichen. Bei einer ausgeprägten Dynamik wäre auch das Erreichen der 12.300/04 und der 12.312/15 Punkte denkbar. Das wäre aber das Maximale, was wir dem Dax auf der Oberseite zutrauen.

Short Setup: Gelingt es dem Dax nicht, sich über der 12.150 Punkte-Marke festzusetzen, so wären die 21.125/22, die 12.009/05 und dann die 12.096/92 bzw. die 12.086/82 Punkte die ersten Anlaufbereiche auf der Unterseite. Im Bereich der 12.096/82 Punkte hat der Dax gute Chancen auf Stabilisierung und Erholung. Gelingen diese aber nicht, so wäre mit weiteren Abgaben zu rechnen, die bis 12.062/58, 12.048/45, 12.028/25 und bis 12.015/12 Punkte gehen könnten. Rutscht der Dax unter die 12.012 Punkte, so wären die 11.990/87, die 11.975/72, die 11.955/52 und die 11.945/42 Punkte die nächsten Anlaufbereiche. Bei dynamischen Abgaben könnte der Dax auch die 11.920/15, die 11.898/95 und die 11.880/75 Punkte erreichen. Ein Tagesschluss unter der 11.900 Punkte-Marke wäre bärisch zu interpretieren und würde auf weitere Abgaben hindeuten, die übergeordnet die 11.850/40, die 11.800/790 und dann auch die 11.775/65 Punkte erreichen können.

Die wichtigen Marken auf Basis unseres Setups:

• Box-Bereich: 13.331 bis 8.761 Punkte

• Tagesschlusskurs-Marken: 12.353 und 11.947 Punkte

• Intraday-Marken: 12.317 und 12.006 Punkte

• Range: 14.221 bis 4.443 Punkte

Übergeordnete erwartete Tendenz in der KW 34/2017: seitwärts/abwärts

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Quellen: Eigenanalyse; genutzt werden die Charts vom MetaTrader 4