Baden-Württembergs Schüler werden für die digitale Welt fit gemacht. Während sonst meist nur Erwachsene die Chance haben, einen Vortrag von IT-Sicherheitsexperten zu erleben, wird Kindern und Jugendlichen live und sehr anschaulich demonstriert, welchen Gefahren sie in den Neuen Medien ausgesetzt sind. Die Initiative SpardaSurfSafe-BW hat es sich zum Ziel gesetzt, Baden-Württembergs Schüler für den sicheren Umgang mit dem Web 2.0 zu sensibilisieren. Gleichzeitig vermittelt das Projekt das Wissen, wie man sich im Internet schützt. Doch nicht nur die Schüler, auch die Eltern und Lehrer werden einbezogen.Mitte Mai ist es wieder so weit: Das Großprojekt SpardaSurfSafe-BW geht in vier Städten in die zweite Runde. Seit Start des Projekts im Sommer 2011 haben über 150.000 Schüler, Eltern und Lehrer in zwölf verschiedenen Städten teilgenommen. Projektträger sind die Sozialstiftung der Sparda-Bank Baden-Württemberg, das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg, der Verein Sicherheit im Internet e. V. und das Landesmedienzentrum Baden-Württemberg. Renommierte IT-Sicherheitsexperten der Firma 8com halten als professionelle Hacker packende, praxisnahe Vorträge über die Gefahren im Netz. Unter anderem führen die Experten den Schülern im Rahmen mehrerer Live-Hacks deutlich vor Augen, wie unsicher ihre Webcams, Facebook-Profile und E-Mail-Konten tatsächlich sind. Sie berichten über Fälle und Folgen von Cybermobbing und unbedachter Datenprostitution im Netz. Im Anschluss an die Vorträge erhalten die Schulen zur nachhaltigen Festigung des Gelernten spezielle Lehrmaterialien, welche in den Unterricht integriert werden können. Zusätzliche Informationen über den sicheren Umgang mit dem Netz bieten zwei Internetportale – eines für Schüler und eines für Eltern. Neben brandaktuellen News und wichtigen Sicherheitstipps und -anleitungen haben Besucher dort die Möglichkeit, einen Web-Führerschein, das Webitur, zu machen. Außerdem können sie während eines anonymen Live-Chats die Hilfe eines IT-Spezialisten oder Rechtsanwaltes in Anspruch nehmen.Während die Schüler vormittags im Rahmen des Unterrichts an den Vorträgen teilnehmen, bietet das Projekt den Eltern am Abend die Möglichkeit, sich ebenfalls über die Gefahren des Web 2.0 zu informieren. Auch ihnen wird zunächst live vor Augen geführt, wie einfach es für Kriminelle ist, sich Zugang zu den Daten unvorsichtiger Nutzer zu verschaffen. Im Anschluss erhalten sie die nötigen Informationen, mit denen sie es sich selbst und ihren Kindern ermöglichen, sicher im Netz unterwegs zu sein.Sämtliche Leistungen von SpardaSurfSafe-BW werden den Schulen, Lehrern und Eltern dank der Sozialstiftung kostenlos zur Verfügung gestellt.Die Sozialstiftung der Sparda-Bank Baden-Württemberg zu SpardaSurfSafeDas soziale Engagement der Sparda-Bank Baden-Württemberg ist Ausdruck ihrer gelebten Solidarität und Gemeinschaft. Als regional verwurzelte Genossenschaftsbank nimmt sie ihre gesellschaftliche Verantwortung und Mitverantwortung für die wirtschaftliche Attraktivität und die Lebensqualität im Bundesland wahr. Die Sozialstiftung, eine der vier Stiftungen der Sparda-Bank, kümmert sich um die sozialen und gesellschaftlichen Belange in Baden-Württemberg, vor allem um Kinder und Jugendliche. Sie zu schützen, aufzuklären und stark zu machen, ist das Anliegen der Stiftung. Die Sozialstiftung fördert das Miteinander und unterstützt beispielsweise gemeinnützige Initiativen und Einrichtungen, die gegen Krankheit, Gewalt, Tod, Vernachlässigung und für Chancengleichheit kämpfen. Die Stiftung setzt sich besonders für Projekte im Bildungsbereich ein, die die Förderung gesunder Ernährung, die Vermittlung von Medienkompetenz oder die Förderung innovativer Lernmethoden zum Inhalt haben. In diesen Bereichen initiiert die Stiftung auch selbst Projekte. Die Förderung von Einzelpersonen übernimmt die Stiftung nicht.Statement der Sozialstiftung zu SpardaSurfSafeDie Sozialstiftung der Sparda-Bank Baden-Württemberg ist Initiator der Aufklärungskampagne SpardaSurfSafe und führt das Projekt inzwischen im dritten Jahr in Folge durch. Ihr Stiftungsratsvorsitzender Martin Hettich ist begeistert von der Kampagne und sieht es als wichtige Aufgabe an, über den richtigen Umgang mit den neue Medien zu informieren: „Ob Smartphone, Facebook, WhatsApp oder Internet – unsere Kinder wachsen damit ganz selbstverständlich auf. Doch es ist nicht selbstverständlich, dass sie, und übrigens auch ihre Eltern, die Gefahren kennen beziehungsweise erkennen, die in diesen Medien lauern. Wissen ist der erste Schritt, um sich sicher im Internet zu bewegen. Wer das Webitur besteht, weiß Bescheid über Cybermobbing, illegalen Download, Passwort- und Datenschutz – und auch die Eltern werden im Rahmen von SpardaSurfSafe aufgeklärt.“ Die nächsten Stationen von SpardaSurfSafe-BW sind:Schwetzingen (12. Mai 2014) für die Klassenstufen 5 & 6Heidelberg (13. Mai 2014) für die Klassenstufen 5 & 6Heilbronn (14. Mai 2014) für die Klassenstufen 5 & 6Ulm (20. Mai 2014) für die Klassenstufen 5 & 6Im Herbst folgen Lörrach und Singen mit Vorträgen für alle Klassenstufen.Ansprechpartner:PresseProjekt „SpardaSurfSafe“Quadriga Communication GmbHFelicitas Kraus030-303 080 89-14kraus@quadriga-communication.de8com GmbH & Co. KGEva-Maria Nachtigall06321-48446-0info@8com.de